- Beratungsnetzwerk Breitband und Digitalisierung -


Bundesförderprogramm

Wir begleiten Sie von der Antragsstellung, über die Umsetzung bis zur erfolgreichen Abrechnung und dem Abschluss des Projektes.


1. Beratungsleistungen, als 100 % Förderung für die Maßnahmen bis zu 50.000,00 €

Im Rahmen des Programmes haben Gebietskörperschaften die Möglichkeit erste Konzepte und Umsetztungsstrategien durch externe Beratungs- und Planungsbüros erstellen zu lassen. Dies geschieht im Rahmen einer Vollfinanzierung bis zu 50.000,00 € und soll die Grundlage für zukünftige Ausbauprojekte schaffen. Durch die Nutzung des Programmes entsteht keine Verpflichtung weitere Maßnahmen durchzuführen, jedoch werden die Grundlagen für einen effizienten Breitbandausbau geschaffen.

  • Analyse der Ist-Situation / Ermittlung von Kostensenkungspotenzialen
  • Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsabwägungen
  • Geoinformations-Dienstleistungen
  • Juristische und technische Begleitung bei Ausschreibungsverfahren
  • Beratungsleistungen Gigabitgesellschaft
  • Kombination der vorgenannten Leistungsbilder


2. Infrastrukturprojekte

Bis zu einer maximalen Fördersumme von 30 Mio. € hat jede Gebietskörperschaft die Möglichkeit im Rahmen eines Infrastrukturprojektes den Breitbandausbau in unterversorgten Gebieten umzusetzen. Dies kann im Rahmen eines Betreibermodells (die Gebietskörperschaft baut das passive Netz und verpachtet es an einen Netzbetreiber) oder einer Wirtschaftlichkeitslücke (die Gebietskörperschaft bezuschusst den Netzausbau eines privaten Telekommunikationsunternehmens) erfolgen.
Neben dem Programm für Infrastrukturprojekte sieht die Bundesförderung noch Sonderprogramme für Gebiete mit spezieller Nutzung vor. Hierbei wird zwischen zwei Programmen unterschieden:
  • Sonderprogramm zur Förderung von Gewerbe- und Industriegebieten sowie Häfen. Förderung von 10.000 bis zu 1,0 Mio. € bei einer Förderquote von 50 % (bei geringer Wirtschaftskraft bis zu 60 bzw. 70 Prozent) der Investitionskosten.
  • Förderung der Anbindung von Schulen und Krankenhäusern. Förderung ab 10.000,00 € bei einer Förderquote von 50 % (bei geringer Wirtschaftskraft bis zu 60 bzw. 70 Prozent) der Investitionskosten.

  

3. Ko-Förderung im Rahmen des Landesförderprogrammes

Neben dem Bundesförderprogramm stellen die Länder individuelle Ko-Finanzierungsprogramme für den Breitbandausbau zur Verfügung. Diese sehen in der Regel eine Aufstockung der Bundesfördermittel vor.  Je nach Ausbauprojekt können in Summe bis zu 90 % der förderfähigen Investitionskosten über Förderprogramme abgedeckt werden. D.h. der verbleibende Eigenanteil der Gebietskörperschaft kann auf bis zu 10 % der Investitionskosten reduziert werden.